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Modul 2 | Lektion 5: Warum deine Schmerzen zurückkommen können und was du tun kannst

Katastrophisierende Fehlinterpretation von Rückenschmerzen

Ein Rückschlag nach einer Rückenverletzung kann einen Haufen Sorgen mit sich bringen. Manche denken vielleicht, dass etwas im Rücken wieder “kaputtgegangen” ist, wie eine strapazierte Bandscheibe oder ein eingeklemmter Nerv. Aber keine Sorge, das passiert in der Regel nicht.

Was kannst du also tun, um damit umzugehen? Denk bitte unbedingt daran, dass deine Wirbelsäule nicht so wackelig und fragil ist, wie du denkst, bzw. wie dir von einigen Seiten eingeredet wird. Sie ist von vielen starken Schichten wie Muskeln und Bindegewebe umgeben, die sie stabil halten. Stell dir das wie einen Dschungel vor, der dicht und undurchdringbar zusammengewachsen ist.

Die wilde Fahrt der Genesung: Einmal rauf, einmal runter

Warum passieren Rückschläge überhaupt? Viele Menschen haben Angst, dass sie etwas falsch gemacht haben könnten, aber das ist selten der Fall. Manchmal können die Schmerzen stärker zurückkommen als zu Beginn, aber sie klingen normalerweise nach ein paar Tagen ab. Ein Grund dafür könnte sein, dass das Nervensystem überbesorgt ist.

Die Erholung nach einer Rückenverletzung ist wie eine Achterbahnfahrt. Es geht mal auf und mal ab, aber das Wichtigste ist der langfristige Trend nach oben. Nach jedem Rückschlag kannst du weitermachen und auf das langfristige Ziel hinarbeiten, um beim nächsten Aufschwung einen neuen Höchststand zu erreichen.

Das sind die Ursachen für eine erneute Verschlechterung

Wenn es mal wieder schlechter läuft, liegt das möglicherweise daran, dass du eine stressige Zeit durchmachst oder dein Lebensstil gerade aus dem Gleichgewicht geraten ist. Am besten ist es, die letzte Zeit zu reflektieren und die “schwarzen Schafe” zu finden. Versuche, direkt etwas zu ändern, um deine Perspektive auf die Situation zu verbessern. Finde heraus, was dir in dem Moment guttun würde, und wie du dich sicher und geborgen fühlen kannst, um wieder positiv zu denken. Mit einer positiven Einstellung und den richtigen Veränderungen kannst du den Rückschlägen nach einer Rückenverletzung besser standhalten.

Transformation der Selbstwahrnehmung: Von Gefahren zu Sicherheit

Es ist erstaunlich, wie stark unsere innere Sichtweise unsere Realität beeinflussen kann. Oft neigen wir dazu, in uns selbst potenzielle Gefahren zu sehen, insbesondere wenn es um unsere Gesundheit geht. Wir malen uns aus, wie Krankheit und Katastrophen unaufhaltsam auf uns zukommen, wie unser Rücken ständig schwach ist und sich immer neue Entzündungen zeigen. Der Druck am Arbeitsplatz verstärkt diesen Pessimismus, und Selbstzweifel nagen an unserer Zuversicht.

Doch was wäre, wenn wir uns erlauben würden, eine andere Perspektive einzunehmen? Was wäre, wenn wir uns selbst als sichere, stabile Wesen betrachten würden? Stell dir vor, wir würden unseren Rücken als eine starke Säule wahrnehmen, die uns eine Lebensqualität mit körperlicher Aktivität ermöglicht. Eine Sichtweise, die von vielseitiger Unterstützung geprägt ist, die uns Hoffnung schenkt und uns mit positiven Emotionen und einem optimistischen Denkansatz erfüllt.

Es mag eine Herausforderung sein, unsere Denkweise von einer pessimistischen Sichtweise auf eine optimistische umzustellen, aber es ist möglich. Wir können anfangen, unsere Gedanken bewusst zu lenken und uns zu erlauben, unsere innere Sicherheit zu erkennen. Indem wir uns selbst erlauben, die Gefahrenpotenziale in uns loszulassen und an ihre Stelle das Gefühl der Sicherheit zu setzen, öffnen wir uns für ein neues Verständnis unseres Gesundheitszustands. Wir erkennen, dass wir stark und widerstandsfähig sind und dass wir die Fähigkeit haben, Hindernisse zu überwinden und ein erfülltes, gesundes Leben zu führen.

Lass uns direkt damit beginnen!

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